Europäische Innovationspartnerschaft "Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit" (EIP-AGRI)

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"EIP-AGRI" ist ein Förderinstrument der Europäischen Union (EU). Es steht für Europäische Innovationspartnerschaften zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktivität und Nachhaltigkeit.

Durch die Zusammenarbeit von Landwirten, Wissenschaftlern, Beratern und Verbänden im Rahmen einer sogenannten Operationellen Gruppe (OG) bei der Umsetzung innovativer Projekte sollen die Probleme der landwirtschaftlichen Unternehmen (nach dem bottom-up Prinzip) besser identifiziert werden. Gleichzeitig wird die Projektarbeit auf die Umsetzbarkeit in der Praxis ausgerichtet. Über diesen verbesserten Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis sollen die Projektergebnisse den Landwirten schneller und in angepasster Form zur Verfügung stehen.

Die Verbesserung der Produktivität in der Land- und Forstwirtschaft sowie dem Gartenbau durch innovative Ideen sollte nachhaltig sein indem die Belange des Klima-, Verbraucher- und Tierschutzes beachtet werden.

EIP-AGRI in Brandenburg

Für Brandenburg und Berlin wurden für die EU-Förderperiode 2014 bis 2020 insgesamt 25,6 Millionen € für die EIP Förderung bereitgestellt, wovon 20 Prozent durch Landesmittel kofinanziert werden. Es wurden seit Programmstart 2015 nach 4 Aufrufen insgesamt 43 Projektanträge auf Förderung gestellt. Davon wurden nach einem sorgfältigen Auswahlverfahren 22 bewilligt, welche eine Projektlaufzeit zwischen 3 und 5 Jahren haben. So konnten die ersten Projekte im Jahr 2016 starten.

Die inhaltlichen Themen der laufenden Projekte sind breit gefächert und so vielfältig wie die Landwirtschaft selbst. So befassen sich die EIP-Vorhaben zu 33 Prozent mit aktuellen Themen aus dem Gartenbau, zu 26 Prozent mit Innovationen in der Tierhaltung, zu 22 Prozent mit der Lösungsfindung für praxisrelevante Probleme im Ackerbau und zu 19 Prozent mit der Verbesserung der landwirtschaftlichen Wertschöpfung.

Dabei sind 88 Praxisbetriebe, 20 wissenschaftliche Einrichtungen, 26 Firmen aus Technik und Verarbeitung, 16 Vereine und 9 Beratungsunternehmen aus Brandenburg und Berlin involviert. Weiterhin sind 2 Praxisbetriebe und 8 wissenschaftliche Einrichtungen aus anderen Bundesländern beteiligt.

Alle Operationellen Gruppen stellen Ihr Vorhaben unter „Bewilligte Projekte“ vor. Hier finden Sie neben der Projektvorstellung Aktuelles zum Arbeitsverlauf und erste Ergebnisse. Zum Teil sind diese bereits auf einer eigenen Webseite eingestellt.

EIP-AGRI bundesweit

Bundesweit gibt es zurzeit 139 bewilligte EIP-Projekte. Einen Überblick über alle Projekte finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume.

14. August 2018 "Feierliche Übergabe"

Feierliche Übergabe EIP-Bewilligungsbescheide Frau Dr. Schilde Neues Fenster: Bild - TOPTHEMA Veranstaltungen Feierliche Übergabe EIP-Bewilligungsbescheide Frau Dr. Schilde  - vergrößern © MLUL
Am 14.08.2018 fand die feierliche Übergabe der Bewilligungsbescheide des IV. EIP-Aufrufs in Brandenburg statt. Staatssekretärin Dr. Carolin Schilde eröffnete die Veranstaltung und hebt in ihrem Grußwort hervor, wie wichtig die über EIP geförderten Projekte für Brandenburg sind. Im Anschluss an die Feierstunde trafen sich die Koordinator*innen aller bisher geförderten Brandenburger EIP-Projekte zu einem Austausch. weiter

13. August 2018: "Presseinformation"

Strauchbeeren Neues Fenster: Bild - Presseinformation Strauchbeeren - vergrößern © MLUL
Gleich zwei wissenschaftlich betreute Gartenbau-Projekte werden am 14. August offiziell gestartet. MoPlaSa - Entwicklung einer modulbasierten Pflanzenschutzstrategie unter Berücksichtigung nachhaltiger und umweltschonender Verfahren zur Bekämpfung der Sanddornfruchtfliege sowie SunBot - Emissionsfreie Strauchbeeren-Produktion weiter

Projektvorstellung

Kleine Fotos von EIP-Projekten © MLUL

Informationen zu allen bisher bewilligten Projekten auf einen Blick 


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Kontakt

Telefon Kontakt

Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft (MLUL)

Dr. Margret Roffeis


Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

Dr. Manja Dollase


Innovationsdienstleister (IDL)

Dr. Dieter Simon



ELER-Förderung Vergabe (neu)

Für Investitionen zukünftig auch Kosten der Vergabe förderfähig.